Bolivien Brücke

FUNDASE – El Alto

El Alto, ursprünglich ein Stadtteil Boliviens Regierungsstadt La Paz, ist durch die anhaltende Zuwanderung vom Land derart rasant gewachsen, dass sie seit 1986 eine unabhängige Stadt ist und heute knapp 1,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner zählt. Durch das expansionsartige Wachstum mangelt es in El Alto an jeglicher Infrastruktur: Stadtteile ohne Strom, ohne Wasser und ohne Zugang zum Abwassersystem, prekäre Wohnverhältnisse und Schulen und Gesundheitszentren, denen die nötigste Einrichtung fehlt.

Hier in der traditionell indigenen Stadt El Alto, auf über 4.000 Metern Höhe, befindet sich die Organisation FUNDASE (Fundación embrando esperanza, dt.: Hoffnung sähen). FUNDASE arbeitet zusammen mit dem Bistum El Alto (Parroquia Jesús Obrero) und bietet Kindern und Jugendlichen aus sehr prekären Familienverhältnissen Unterstützung an. Die Projekte der Stiftung befassen sich mit Bildung, Gesundheit sowie Ernährung und sind breitgefächert von Kindergärten über Gesundheitszentren bis hin zu ökologischer Landwirtschaft.

FUNDASE – Stiftung Hoffnung sähen

Täglich kommen insgesamt 800 Kinder und Jugendliche in die zahlreichen Projekte von FUNDASE und bekommen hier u.a. pädagogische Betreuung, schulische Unterstützung und eine warme Mahlzeit.

Seit 2008 gehen jährlich Freiwilligendienstleistende der Bolivien-Brücke in die Stadt El Alto, um FUNDASE zu unterstützen. Die Freiwilligen arbeiten schwerpunktmäßig im Kinderhort „Kürmi“ (dt.: Regenbogen), aber auch in den basisorientierten Gemeinwesenarbeiten der Stiftung, z.B. Kleintierhaltung, Gesundheitsvorsorge, Wasser- und Landwirtschaftsprojekte oder auch Handarbeitsprojekte.